Noch nie war die WIGO Haus TRIMOTION in Saalfelden so hart, wie in diesem Jahr. 400 Hobbyathleten und Profis trotzten dem Dauerregen und starteten in die achte Auflage, die aufgrund der niedrigen Temperaturen als Duathlon, anstatt als Triathlon ausgetragen wurde.

Im Mittelpunkt der Jedermann-Bewerbe stand heuer erstmals wieder der TRIMOTION HALF (3km Laufen, 80km Radfahren, 20km Laufen) bei dem sich der amtierende Staatsmeister auf der Mitteldistanz, der Salzburger Daniel Niederreiter und sein Kärntner Teamkollege aus dem PEWAG- Racing Team, Flo Kriegl von Beginn an ein spannendes Duell an der Spitze lieferten. Niederreiter zeigte sich gewohnt stark am Rad und musste die Führung erst nach dem Wechsel vom Rad- auf die Laufstrecke an seinen Kärntner Kollegen abgeben, der in einer Zeit von 3:26:53 finished: „Das Rennen war geprägt vom Wetter, zeitweise haben wir ordentlich gefroren, vor allem auf der Radstrecke ist es mir nicht allzu gut gegangen, dafür war das Laufen umso besser. Mit taugt der Dreck mehr, als der Asphalt und mit Dani Niederreiter im Nacken habe ich ordentlich Gas geben müssen“, erklärt der Kärntner. Dieser finished nur gut eine Minute hinter Kriegler in 3:27:49: „Natürlich hätte ich gerne gewonnen, aber der Flo ist heute gerannt, wie eine Rakete. Hätte es ein Schwimmen gegeben, hätte die Sache vielleicht anders ausgesehen, aber ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden.“

Auf den letzten Kilometern führten die beiden PEWAG-Racing Team Kollegen ein einsames Rennen, erst knapp 16 Minuten nach ihnen erreicht mit dem Deutschen Robert Ruff der Drittplatzierte das Ziel. Schnellste Dame auf der HALF Distanz wird heute die Steirerin Simone Helfenschneider-Ofner: „ Es war rutschig, nass und kalt, aber ich würde es jederzeit wieder machen.“
Ein Motto, das auch für die Promi-Staffel rund um Faris Al Sultan, Simon Eder und Berni Tritscher gilt. Das Trio konnte den TEAM- Bewerb erwartungsgemäß für sich entscheiden, dennoch hatte Simon Eder auf der 13km langen Radstrecke, seinem ersten Radrennen überhaupt, zu kämpfen: „Triathlet wird aus mir keiner mehr. Beim Schießen fühle ich mich wohler“, grinst der erfolgreiche Biathlet: „Es hat unheimlich Spaß gemacht und war eine super Abwechslung zum normalen Trainingsalltag. Sobald eine Stoppuhr läuft, fließt auch das Adrenalin bei mir und als Saalfeldener ist es selbstverständlich, dass man bei einer solchen Veranstaltung daheim dabei ist.“
Auch bei den morgigen TRIMOTION Kinderbewerben werden an die 100 Kinder erwartet. Statt dem geplanten Aquatlon findet für die Nachwuchs-Athleten ein reiner Laufbewerb statt.

Alle Ergebnisse auf www.pentek-timing.at